Ich bin gestern über das Projekt scala-labs gestolpert. Ich finde es recht schwer sich mit simplen Hello-World Beispielen in eine neue Sprache einzuarbeiten und für viele echte Projekte zum ausprobieren von neuen Sprachen oder Frameworks fehlt mir häufig die Zeit.
Deshalb finde ich die Idee von scala-labs echt gut. Man bekommt mehrere Unit-Tests vorgesetzt. Anfangs schlagen alle Tests fehl – es gilt die getesteten Scala Klassen, Traits und Objects zu reparieren und nebenbei das theoretische Scala Wissen praktisch anzuwenden.
Die scala-labs ersetzen sicher kein Buch, aber ich finde sie sind eine gute Ergänzung dazu. TDL (Test Driven Learning) eben.
[Update]
Nachdem ich inzwischen auch wirklich viele der Aufgaben bearbeitet habe, bin ich über ein paar Fallstricke gestolpert. Zum Beispiel sind die Dependencies eher veraltet. Außerdem wurde noch ein Release Candidate von Scala 2.8 verwendet. Diese Punkte habe ich einem Fork behoben.
[Update 2]
Inzwischen ist das original Projekt wieder besser gepflegt als mein fork. Am besten schaut man sich kurz beides an, bevor man loslegt.